Es ist ein Monat vergangen; damit mein Wissen nicht einrostet, hat Professor Lada sich wieder was einfallen lassen.
Als ich schon so 20 Minuten durch die Stadt kutschierte, fiel mir auf, dass die Nadel der Anzeige für die Motortemperatur am unteren Ende der Skala blieb, die rührte sich nicht vom Fleck. Nun, der Motor war definitiv warm, soviel stand fest. Es musste also irgendwo zwischen Sensor und Instrument liegen. Da bei der Heimfahrt wieder normale Temperaturen angezeigt wurden, tippte ich auf einen Wackelkontakt.
Jetzt hieß es lernen, und zwar:
1) Ich lernte, dass das Instrument einerseits und der Kühlerlüfter andererseits and verschiedenen Sensoren hängen, d.h. trotz Ausfall des Geräts der Lüfter bei Erreichen zu hoher Temperaturen normal anspringen müsste - eine Sorge weniger.
2) Ich lernte, wo der Temperatursensor für das Instrument sitzt, nämlich hier:
Da steckt im echten Leben dann noch eine braune Hülse mit wegführenden Drähten dran, logisch.
Nach der Theorie dann die Praxis:
3) Motorhaube mal auf und Zündkerzen lokalisieren (dauert ein Weilchen, bis:)
4) Realisieren, dass das Reserverad raus muss.
5) Stockerl holen, der Lada ist zu hoch.
6) Reserveradspanner lösen, Schraube aufdrehen, Reserverad unter großem Stöhnen und Fluchen rausheben. Dabei nix zerkratzen.
7) Nochmal schauen. Zündkerzen 3 + 4 lokalisieren und das, was nicht ausschaut wie eine Zündkerze und dazwischen liegt, ist der Sensor.
Dann eine Erkenntnis: Es leuchten mir rosa Tropfspuren entgegen! Der Lada ist also auch an dieser Stelle wieder einmal nicht ganz dicht. Ich ruckle vorsichtig an dem Sensording, es scheint recht fest.
Ich beschließe, alles so zu lassen (das Instrument funktioniert jetzt wieder wie gewohnt), nur die rosa Tropfspuren zu beseitigen, damit ich nächstes Mal sehen kann, ob hier dauerhaft Kühlmittel rausgedrückt wird. Mit Ohrwattestaberln, einem Pinselchen, Wasser und einigen Verrenkungen tupfe ich die rosa Spuren weg.
To be continued... die Lektion ist natürlich noch nicht zu Ende, aber die Erkenntnis: Ich brauch Werkzeug.
Schnell noch, als Wiederholung vom letzten Mal, die Zündspule lokalisiert und benannt. Professor Lada nickt wohlwollend. Bis zur nächsten Unterrichtseinheit!
Km-Stand: 2700.
Darf man sich einen Lada kaufen, wenn man kein KFZ-Mechaniker ist?
Keine Ahnung, ich probier es gerade aus!
Die Erfahrungen und Erlebnisse, Höhen und Tiefen, werde ich hier festhalten, als ein kleines Tagebuch meines Lada-Abenteuers!
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Sonntag, 9. November 2014
Professor Lada ist schon arg streng; da dachte ich, ich hab genug gelernt für die nächste Zeit und mal ein bisschen Ruhe, rief er mich zur nächsten Unterrichtseinheit!
Die Geschichte:
Am Wochenende um 7h früh das liebe Auto gestartet, mit jeder Menge Pläne und Vorhaben im Kopf. Beim Ausparken musste ich mich vorsichtigst raustasten, rückwärts bergauf -- da würgte ich den armen Lada ab. *ähem*. Nun gut, gleich wieder gestartet, raus aus dem Parkplatz und auf zu meinen Plänen.
Allein... die nächste Kontrolleuchte ging an, nämlich die Motorfehlerleuchte (Check Engine). Aha, dachte ich und fuhr bis zur nächsten roten Ampel, wo ich hektisch in der Betriebsanleitung blätterte, bis ichs gefunden hatte. "Zeigt einen Fehler irgendwo im Motor an", lautet die Erklärung. Aha. Ich vermutete, den Lada durch mein Abwürgen und sofortiges Neustarten beleidigt zu haben (womöglich hätte ich ihm ja etwas Bedenkzeit geben müssen oder so) und fuhr mal weiter. An den nächsten Ampeln fiel mir immer mehr auf, dass da was nicht so ganz stimmte. Der kleine Lada wollte das Gas nicht so recht annehmen, außerdem begann er, im Leerlauf an den roten Ampeln ein fröhliches Drehzahlspiel - hochdrehen, runterdrehen, stotter, hochdrehen, runterdrehen, stotter... so ungefähr. Aha, dachte ich.
Nun, das Anfahren wurde von Ampel zu Ampel nicht gerade besser, und als ich dann schließlich nur noch quälend-kriechend eine Kreuzung überqueren konnte, hab ich ihn am nächsten größeren Parkplatz, der mir geeignet schien, abgesetzt und übte mich in "Busfahren in der Pampa Teil II".
Ein SMS mit Fehlerbeschreibung ging an meinen Mechaniker (um 7:30 wollte ich doch nicht so wirklich anrufen), der mich prompt zurückrief und aufgrund meiner Schilderungen als erste Ferndiagnose meinte, er verdächtige die Zündkabel und - da das Check Engine Lämpchen sofort bei Fahrtantritt aufgeleuchtet hatte - dies verursacht durch z.B. einen Marderbiss.
Nun gut, erst am nächsten Tag kam ich zurück zu meinem Auto, man hat ja auch noch anderes zu tun. Es folgte:
Lektion 2a: Zündkabel lokalisieren und optisch beurteilen
Motorhaube auf, Reserverad raus. Ich hatte mir erklären lassen wo die Zündkabel sind. An den Zündkerzen, was für eine Überraschung. Wo die Zündkerzen sind weiß ich! (Juhu!) Nun gut, hier im Motorraum ists sauberer als in meinem Abstellraum. Die Zündkabel sehen alle höchst unversehrt aus, auch alles rundherum, keine Spur eines Marders.
Also wieder fleißig ins Handy getippt und den Mechaniker gefragt, ob der Pannendienst hilfreich wäre, um den Fehler auszulesen. Gleich darauf ein Rückruf, also mit Rund-um-die-Uhr-Service: Ja, der solle mal den Fehler auslesen, das Ergebnis sollte ich ihm sagen.
Nun gut, also wieder einmal mit dem ÖAMTC telefoniert. Denen war grad fad, glaube ich, jedenfalls wurde abgehoben bevor es geläutet hatte, und der Pannenfahrer war nach 10 Minuten da (und damit, fürchte ich, schneller als so mancher Krankenwagen). Ich schilderte das Problem und der Mann packte mal sein Fehlerlesegerät aus: Woooo haben wir denn das Kastl zum Auslesen? Ich deute auf den Fußraum. Erste Überraschung des Pannenfahrers: "Das muss man ja abschrauben". Er schraubte fleißig, setzte sich dann ins Auto und verlangte den Schlüssel. Er fummelte 2, 3 Sekunden herum, bevor ich schaltete: "Zündschloss ist links!"... er fummelte weiter... "Schlüssel umdrehen bitte!" und ein bisschen Smalltalk: "jaja, hier ist alles ein bisschen anders :-)". Etwas brummelige Antwort: "Jo wers mog!"
Dann ging das fröhliche Fehlerlesen los. Gerät: "So ein Auto kenne ich nicht" (oder so ähnlich). Pannenfahrer: *grummelgrummel*. Irgendwann brachte er es dazu, doch irgendwie was mit "irgendwas stimmt mit der Zündung nicht" kundzutun. Und er konnte den Fehler wenigstens rauslöschen.
Dann ging das fröhliche Suchen los.
Erste Erkenntnis des Pannenfahrers nach Öffnen der Motorhaube und Entfernen des Reserverads: "Das ist ja ein NEUwagen?!... Sowas kann man neu kaufen? Wie viel kostet so was?" (Bisher hat mich JEDER, vom Reifenwechsler bis zum Tankwart, nach dem Preis gefragt, irgendwie lustig). Langsam taute er ein bisschen auf und sein Jagdtrieb wurde geweckt. "Starten wir einmal". Ich drehe den Schlüssel, der Wagen startet, aber springt nicht an. Interessant!! Grad eben gings doch noch! Mit Fehlermeldung, aber doch. Der Pannenfahrer entdeckt das rotblinkende und -leuchtende Wegfahrsperre-Lämpchen: "Sie haben die Wegfahrsperre aktiviert". Nein hab ich nicht. "Aber sie leuchtet ja". Ja, die leuchtet immer. Sie blinkt immer, durchgehend, und leuchtet, wenn man fährt. Aber nein, aktiviert ist sie nicht. "Sind Sie sicher?! DAs gibt es ja nicht, dass das leuchtet, wenn sie nicht aktiviert ist". Oja. Diese Diskussion dauerte noch ungefähr 5 MInuten und war erst endgültig vorbei, als das Autochen gaaanz am Ende ansprang - und die Wegfahrsperre dabei fleißig leuchtete ;-).
Nächste Vermutung: "Ihre Benzinuhr ist fast auf rot, haben Sie vielleicht kein Benzin mehr?" Doch doch, bin ja grad noch gefahren, da wars auf 1/2, und wir stehen schief, und die Uhr gibt ohnehin eher nur grobe Empfehlungen ab. "Sind Sie sicher? Sind Sie das Auto schon einmal so leergefahren wie jetzt?" Ja, und ja. Aber soll ich vielleicht meine 5 Liter Reserve ausm Kanister rein...? "Nein, naja, wird schon stimmen".
Dann durfte ich mal starten und er begutachtete den Motorraum. Erkenntnis: Kann nicht anspringen, es gibt keinen Zündfunken! Ahaaa! Eine heiße Spur! Er suchte weiter rum, ich ließ mir nochmal alles mögliche zeigen (sind die Zündkabel wirklich das, was ich dafür halte?)... dann nochmal starten, er suchte weiter, und plötzlich...
Lektion 2b: Zündspule lokalisieren und Kabelsitz auf Festigkeit prüfen
... ein Triumphschrei: Ahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich stürzte nach vorn... was? was? Er hielt ein Kabelende in der Hand und hielt es mir unter die Nase: "DEEES derf NET sei!!" -- ??? -- "Das ist der Stecker von der Zündspule! Und der hat sich jetzt viel zu leicht lösen lassen, das muss einrasten und nicht nur so lose drinnen stecken". Sprachs und fummelte den Stecker rein. Und was war das jetzt bitte noch einmal? "Die Zündspule!" Aha, und die macht...??? Aha. Moment wie heißt das? "Zündspule". Aha, danke danke. Und das Kabel geht dann wohin... Aha, aha. WIE heißt das Ding??? Danke...
Mal anstarten... Zündung an, Schlüssel drehen, starten, und da ist er, schnuuurrrrrtttttttt wie es sich gehört.
Zum Abschluss noch: "Tatsächlich, Ihre Wegfahrsperre leuchtet wirklich immer!"
Km-Stand: 1615km
Die Geschichte:
Am Wochenende um 7h früh das liebe Auto gestartet, mit jeder Menge Pläne und Vorhaben im Kopf. Beim Ausparken musste ich mich vorsichtigst raustasten, rückwärts bergauf -- da würgte ich den armen Lada ab. *ähem*. Nun gut, gleich wieder gestartet, raus aus dem Parkplatz und auf zu meinen Plänen.
Allein... die nächste Kontrolleuchte ging an, nämlich die Motorfehlerleuchte (Check Engine). Aha, dachte ich und fuhr bis zur nächsten roten Ampel, wo ich hektisch in der Betriebsanleitung blätterte, bis ichs gefunden hatte. "Zeigt einen Fehler irgendwo im Motor an", lautet die Erklärung. Aha. Ich vermutete, den Lada durch mein Abwürgen und sofortiges Neustarten beleidigt zu haben (womöglich hätte ich ihm ja etwas Bedenkzeit geben müssen oder so) und fuhr mal weiter. An den nächsten Ampeln fiel mir immer mehr auf, dass da was nicht so ganz stimmte. Der kleine Lada wollte das Gas nicht so recht annehmen, außerdem begann er, im Leerlauf an den roten Ampeln ein fröhliches Drehzahlspiel - hochdrehen, runterdrehen, stotter, hochdrehen, runterdrehen, stotter... so ungefähr. Aha, dachte ich.
Nun, das Anfahren wurde von Ampel zu Ampel nicht gerade besser, und als ich dann schließlich nur noch quälend-kriechend eine Kreuzung überqueren konnte, hab ich ihn am nächsten größeren Parkplatz, der mir geeignet schien, abgesetzt und übte mich in "Busfahren in der Pampa Teil II".
Ein SMS mit Fehlerbeschreibung ging an meinen Mechaniker (um 7:30 wollte ich doch nicht so wirklich anrufen), der mich prompt zurückrief und aufgrund meiner Schilderungen als erste Ferndiagnose meinte, er verdächtige die Zündkabel und - da das Check Engine Lämpchen sofort bei Fahrtantritt aufgeleuchtet hatte - dies verursacht durch z.B. einen Marderbiss.
Nun gut, erst am nächsten Tag kam ich zurück zu meinem Auto, man hat ja auch noch anderes zu tun. Es folgte:
Lektion 2a: Zündkabel lokalisieren und optisch beurteilen
Motorhaube auf, Reserverad raus. Ich hatte mir erklären lassen wo die Zündkabel sind. An den Zündkerzen, was für eine Überraschung. Wo die Zündkerzen sind weiß ich! (Juhu!) Nun gut, hier im Motorraum ists sauberer als in meinem Abstellraum. Die Zündkabel sehen alle höchst unversehrt aus, auch alles rundherum, keine Spur eines Marders.
Also wieder fleißig ins Handy getippt und den Mechaniker gefragt, ob der Pannendienst hilfreich wäre, um den Fehler auszulesen. Gleich darauf ein Rückruf, also mit Rund-um-die-Uhr-Service: Ja, der solle mal den Fehler auslesen, das Ergebnis sollte ich ihm sagen.
Nun gut, also wieder einmal mit dem ÖAMTC telefoniert. Denen war grad fad, glaube ich, jedenfalls wurde abgehoben bevor es geläutet hatte, und der Pannenfahrer war nach 10 Minuten da (und damit, fürchte ich, schneller als so mancher Krankenwagen). Ich schilderte das Problem und der Mann packte mal sein Fehlerlesegerät aus: Woooo haben wir denn das Kastl zum Auslesen? Ich deute auf den Fußraum. Erste Überraschung des Pannenfahrers: "Das muss man ja abschrauben". Er schraubte fleißig, setzte sich dann ins Auto und verlangte den Schlüssel. Er fummelte 2, 3 Sekunden herum, bevor ich schaltete: "Zündschloss ist links!"... er fummelte weiter... "Schlüssel umdrehen bitte!" und ein bisschen Smalltalk: "jaja, hier ist alles ein bisschen anders :-)". Etwas brummelige Antwort: "Jo wers mog!"
Dann ging das fröhliche Fehlerlesen los. Gerät: "So ein Auto kenne ich nicht" (oder so ähnlich). Pannenfahrer: *grummelgrummel*. Irgendwann brachte er es dazu, doch irgendwie was mit "irgendwas stimmt mit der Zündung nicht" kundzutun. Und er konnte den Fehler wenigstens rauslöschen.
Dann ging das fröhliche Suchen los.
Erste Erkenntnis des Pannenfahrers nach Öffnen der Motorhaube und Entfernen des Reserverads: "Das ist ja ein NEUwagen?!... Sowas kann man neu kaufen? Wie viel kostet so was?" (Bisher hat mich JEDER, vom Reifenwechsler bis zum Tankwart, nach dem Preis gefragt, irgendwie lustig). Langsam taute er ein bisschen auf und sein Jagdtrieb wurde geweckt. "Starten wir einmal". Ich drehe den Schlüssel, der Wagen startet, aber springt nicht an. Interessant!! Grad eben gings doch noch! Mit Fehlermeldung, aber doch. Der Pannenfahrer entdeckt das rotblinkende und -leuchtende Wegfahrsperre-Lämpchen: "Sie haben die Wegfahrsperre aktiviert". Nein hab ich nicht. "Aber sie leuchtet ja". Ja, die leuchtet immer. Sie blinkt immer, durchgehend, und leuchtet, wenn man fährt. Aber nein, aktiviert ist sie nicht. "Sind Sie sicher?! DAs gibt es ja nicht, dass das leuchtet, wenn sie nicht aktiviert ist". Oja. Diese Diskussion dauerte noch ungefähr 5 MInuten und war erst endgültig vorbei, als das Autochen gaaanz am Ende ansprang - und die Wegfahrsperre dabei fleißig leuchtete ;-).
Nächste Vermutung: "Ihre Benzinuhr ist fast auf rot, haben Sie vielleicht kein Benzin mehr?" Doch doch, bin ja grad noch gefahren, da wars auf 1/2, und wir stehen schief, und die Uhr gibt ohnehin eher nur grobe Empfehlungen ab. "Sind Sie sicher? Sind Sie das Auto schon einmal so leergefahren wie jetzt?" Ja, und ja. Aber soll ich vielleicht meine 5 Liter Reserve ausm Kanister rein...? "Nein, naja, wird schon stimmen".
Dann durfte ich mal starten und er begutachtete den Motorraum. Erkenntnis: Kann nicht anspringen, es gibt keinen Zündfunken! Ahaaa! Eine heiße Spur! Er suchte weiter rum, ich ließ mir nochmal alles mögliche zeigen (sind die Zündkabel wirklich das, was ich dafür halte?)... dann nochmal starten, er suchte weiter, und plötzlich...
Lektion 2b: Zündspule lokalisieren und Kabelsitz auf Festigkeit prüfen
... ein Triumphschrei: Ahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ich stürzte nach vorn... was? was? Er hielt ein Kabelende in der Hand und hielt es mir unter die Nase: "DEEES derf NET sei!!" -- ??? -- "Das ist der Stecker von der Zündspule! Und der hat sich jetzt viel zu leicht lösen lassen, das muss einrasten und nicht nur so lose drinnen stecken". Sprachs und fummelte den Stecker rein. Und was war das jetzt bitte noch einmal? "Die Zündspule!" Aha, und die macht...??? Aha. Moment wie heißt das? "Zündspule". Aha, danke danke. Und das Kabel geht dann wohin... Aha, aha. WIE heißt das Ding??? Danke...
Mal anstarten... Zündung an, Schlüssel drehen, starten, und da ist er, schnuuurrrrrtttttttt wie es sich gehört.
Zum Abschluss noch: "Tatsächlich, Ihre Wegfahrsperre leuchtet wirklich immer!"
Km-Stand: 1615km
Montag, 3. November 2014
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Sooo, nun ist der kleine Lada wieder ganz dicht!
Und so war die ganze Geschichte:
Am Freitag telephonierte ich noch mit meinem Mechaniker, mit dem Hinweis, dass ich eben Bremsflüssigkeit verlieren würde und aber vermutete, dass von Anfang an nur knapp über Minimum drin gewesen sei (eine Meinung, die ich wenige später reviedieren sollte). Er meinte, dass es schon sein könnte, dass sich nun alles gesetzt hätte - Bremse und Kupplung hingen da dran - und daher nun der Füllstand auf knapp unter Minimum gerutscht sei und somit die Kontrollleuchte angehen. Ich solle mal nachfüllen und beobachten. Ich bekam noch Einkaufs- und Handling-Tips.
Dann gings los:
Tadaaaa!
Erste Schraub-Stunde hinter mich gebracht!
Fröhlich fuhr ich Samstag dann herum, kontrollierte nochmal, alles ok, Kontrollleuchte blieb natürlich jetzt auch aus. Sonntag früh ins Auto. Fahre 200m.... und die Kontrollleuchte geht wieder an. Neiiiinnnnnnnnnnn!
Gleich wieder umgedreht, wieder Parkplatz gesucht, kontrolliert... tatsächlich wieder auf knapp über Minimum. Da war also tatsächlich was ordentlich undicht. Nicht mehr weitergefahren, sondern Mechaniker ge-smst.
Der nahm ihn dann Dienstag mit, holte ihn von der Haustür ab, ließ mir ungefragt sein Tauschauto (einen Lada Kalina - was für eine Kraxn!) da, und brachte ihn Donnerstag wieder vor die Haustür, sehr angenehm.
Was wars denn nun? Nun ja, 3x hat er mirs erklärt, und 3x hab ichs nicht verstanden. Irgendein Schläucherl lag wohl nicht so, wie es liegen sollte, und hatte Spannung drauf, bzw. lockerte oder beschädigte durch die falsche Lage irgendwas anderes... Na jedenfalls war was undicht *g*. Nun ist alles behoben, gereinigt, der Füllstand passt. Werde das natürlich akribisch beobachten...
Der Lada hat also den nächsten Reifegrad erreicht ;-).
Tachostand: 1100km
Und so war die ganze Geschichte:
Am Freitag telephonierte ich noch mit meinem Mechaniker, mit dem Hinweis, dass ich eben Bremsflüssigkeit verlieren würde und aber vermutete, dass von Anfang an nur knapp über Minimum drin gewesen sei (eine Meinung, die ich wenige später reviedieren sollte). Er meinte, dass es schon sein könnte, dass sich nun alles gesetzt hätte - Bremse und Kupplung hingen da dran - und daher nun der Füllstand auf knapp unter Minimum gerutscht sei und somit die Kontrollleuchte angehen. Ich solle mal nachfüllen und beobachten. Ich bekam noch Einkaufs- und Handling-Tips.
Dann gings los:
Lada-Schrauben: Lektion 1: Bremsflüssigkeit nachfüllen.
Ich stapfte also zum Autozubehör-Diskonter und kaufte Bremsflüssigkeit ein. Am nächsten Tag dann in aller Ruhe ins Chirurgen-Outfit geworfen: Handschuhe, Auto mit Plastik und Karton abgedeckt (das Zeug ist lacklösend) und dann mal Behälter aufgeschraubt. Interessant, hab ich ja noch nie, sowas. Ah, da ist eine Art Schwimmer in Form von so was ähnlichem wie Styropor.... rausgepfriemelt. Die Öffnung ist aber nur eine Klappe, also wo den an der Öffnung dranhängenden, mit Bremsflüssigkeit natürlich benetzten Schwimmer ablegen? Also noch ein Stück Plastik herangehangelt und dann gings. Trichter in Öffnung. Bremsflüssigkeitsdose mit Küchenrolle umwickelt, damit ja kein Tröpfchen irgendwo landet, wo es nicht soll. Nachgefüllt, ohne zu kleckern *uff*. Schwimmer wieder reingepfriemelt, Öffnung zugeschraubt. Stricherl gemacht um kontrollieren zu können, ob ich was verliere.Tadaaaa!
Erste Schraub-Stunde hinter mich gebracht!
Fröhlich fuhr ich Samstag dann herum, kontrollierte nochmal, alles ok, Kontrollleuchte blieb natürlich jetzt auch aus. Sonntag früh ins Auto. Fahre 200m.... und die Kontrollleuchte geht wieder an. Neiiiinnnnnnnnnnn!
Gleich wieder umgedreht, wieder Parkplatz gesucht, kontrolliert... tatsächlich wieder auf knapp über Minimum. Da war also tatsächlich was ordentlich undicht. Nicht mehr weitergefahren, sondern Mechaniker ge-smst.
Der nahm ihn dann Dienstag mit, holte ihn von der Haustür ab, ließ mir ungefragt sein Tauschauto (einen Lada Kalina - was für eine Kraxn!) da, und brachte ihn Donnerstag wieder vor die Haustür, sehr angenehm.
Was wars denn nun? Nun ja, 3x hat er mirs erklärt, und 3x hab ichs nicht verstanden. Irgendein Schläucherl lag wohl nicht so, wie es liegen sollte, und hatte Spannung drauf, bzw. lockerte oder beschädigte durch die falsche Lage irgendwas anderes... Na jedenfalls war was undicht *g*. Nun ist alles behoben, gereinigt, der Füllstand passt. Werde das natürlich akribisch beobachten...
Der Lada hat also den nächsten Reifegrad erreicht ;-).
Tachostand: 1100km
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Gestern hat mir Professor Lada die erste Lektion in Emotional Fitness erteilt. Aber dafür habe ich ihn ja auch gekauft...
Bei einem kurzen Einkaufs-Zwischenstop ging danach die Handbremesen-Kontrollleuchte nicht mehr aus. Bedeutung bei nicht-angezogener Handbremse: Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig. An der Tankstelle kontrolliert, der Pegel ist genau auf der Minimum-Marke. Da war er schon die ganze Zeit, aber offenbar ist es jetzt noch etwas weniger geworden. Das Handbuch schreit mich an: Weiterfahren PROHIBITED!!!, bis man die Ursache des Verlustes festgestellt hat.
Da ich dachte, dass ich nun nicht wirklich viel verloren haben konnte, bin ich die letzten paar km trotzdem noch heimgefahren (und btw zum ersten Mal parallel geparkt, und das, trotz angeschlagenen Nervenkostüms, perfekt geschafft). Nochmal den Stand kontrolliert - konnte keine Veränderung feststellen. In der Früh dann nochmal kontrolliert - rein optisch noch immer kein Unterschied feststellbar, der Flüssigkeitspegel ist exakt am Minimum-Strich.
Mal sehen was Herr Mechaniker meint!
Bei einem kurzen Einkaufs-Zwischenstop ging danach die Handbremesen-Kontrollleuchte nicht mehr aus. Bedeutung bei nicht-angezogener Handbremse: Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig. An der Tankstelle kontrolliert, der Pegel ist genau auf der Minimum-Marke. Da war er schon die ganze Zeit, aber offenbar ist es jetzt noch etwas weniger geworden. Das Handbuch schreit mich an: Weiterfahren PROHIBITED!!!, bis man die Ursache des Verlustes festgestellt hat.
Da ich dachte, dass ich nun nicht wirklich viel verloren haben konnte, bin ich die letzten paar km trotzdem noch heimgefahren (und btw zum ersten Mal parallel geparkt, und das, trotz angeschlagenen Nervenkostüms, perfekt geschafft). Nochmal den Stand kontrolliert - konnte keine Veränderung feststellen. In der Früh dann nochmal kontrolliert - rein optisch noch immer kein Unterschied feststellbar, der Flüssigkeitspegel ist exakt am Minimum-Strich.
Mal sehen was Herr Mechaniker meint!
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Es gibt Neuigkeiten von meinem Händler betreffend die etwas vorstehende Fahrertür. Kurz und bündig: Das ist Absicht so! Anfangs sind nämlich die Dichtungsgummis der Tür so steif, dass die Tür nur mit sehr viel Kraft zugeworfen werden kann, um wirklich zu schließen. Das ständige Auf- und Zuschmeißen wollte er mir ersparen und hat die Tür so eingestellt, dass sie quasi früher als normal ins Schloss fällt.
Wenn die Einfahrphase vorbei ist und ich zum Erstservice bei ihm bin, sind die Gummis weicher geworden und er stellt die Tür zurück und so ein, wie sie gehört - dann sollte auch die Fahrertür wie die Beifahrertür bündig mit der Karosserie abschließen. Und er hat sich entschuldigt, dass er vergessen hat, mir das bei der Übergabe zu sagen.
Ja da war ich baff über soviel Umsicht!
In punkto Winterreifen bin ich dafür noch nicht viel weiter. Reifenhändler in der Umgebung ingorieren Lada-Fahrer offensichtlich (nachdem sie den Zulassungsschein angefordert und sich damit überzeugt haben, dass man tatsächlich so ein Auto fährt!). Man ist nicht in der Lage, mir auch nur zu sagen, ob man fähig bzw. gewillt ist, mir die gewünschten Bridgestones zu liefern. Das ärgert mich gewaltig.
Und spielt so wieder meinem Lada-Händler in die Hände, der von den Bridgestones sowieso nichts hält und mir weiterhin die originalen russischen Lamellenreifen anpreist, die er mir immer und jederzeit umstecken kann. Ich denke, wenn die Lamellenreifen das vorgeschriebene M+S-Zeichen haben, nehme ich die einfach einmal und probiere sie aus.
Wenn die Einfahrphase vorbei ist und ich zum Erstservice bei ihm bin, sind die Gummis weicher geworden und er stellt die Tür zurück und so ein, wie sie gehört - dann sollte auch die Fahrertür wie die Beifahrertür bündig mit der Karosserie abschließen. Und er hat sich entschuldigt, dass er vergessen hat, mir das bei der Übergabe zu sagen.
Ja da war ich baff über soviel Umsicht!
In punkto Winterreifen bin ich dafür noch nicht viel weiter. Reifenhändler in der Umgebung ingorieren Lada-Fahrer offensichtlich (nachdem sie den Zulassungsschein angefordert und sich damit überzeugt haben, dass man tatsächlich so ein Auto fährt!). Man ist nicht in der Lage, mir auch nur zu sagen, ob man fähig bzw. gewillt ist, mir die gewünschten Bridgestones zu liefern. Das ärgert mich gewaltig.
Und spielt so wieder meinem Lada-Händler in die Hände, der von den Bridgestones sowieso nichts hält und mir weiterhin die originalen russischen Lamellenreifen anpreist, die er mir immer und jederzeit umstecken kann. Ich denke, wenn die Lamellenreifen das vorgeschriebene M+S-Zeichen haben, nehme ich die einfach einmal und probiere sie aus.
Sonntag, 19. Oktober 2014
Am Wochenende die Kopfstützen eingestellt, Bluetooth-Fernsprecheinrichtung des Radios erfolgreich eingerichtet, Radio Bedienungsanleitung runtergeladen, das erste Mal den Anhänger angekuppelt und die Elektrik ausprobiert (alles funktioniert :-) )
Und außerdem einen 300km Ausflug gemacht, damit der kleine Lada auch ein bisschen die Autobahn kennenlernt und ein bisschen Ausdauertraining bekommt.
Tachostand: 738km.
Und außerdem einen 300km Ausflug gemacht, damit der kleine Lada auch ein bisschen die Autobahn kennenlernt und ein bisschen Ausdauertraining bekommt.
Tachostand: 738km.
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