Erstaunlich, im Jahr 2017 hatte die Niva Diva eigentlich kaum ein technisches Manko. Sie fuhr und schnurrte und fuhr und schnurrte. Das beflügelt das Autofahrerherz, und man wiegt sich in der (vielleicht trügerischen, die Zukunft wird es weisen) Gewissheit, dass Lada-Besitzen und Lada-Fahren ja gar nicht so schlimm ist wie immer alle tun.
Und weil das größte Manko der Niva Diva die Tatsache ist und bleibt, dass sie niemals artgerecht bewegt werden wird, sondern ihre Füßchen weitab von allem schweren Gelände brav bei sich behält, geschah es, dass die Unzufriedenheit mit diesem Umstand langsam aber sicher größer wurde. Hie und da mal ein bisschen Holz aus dem Wald holen, oder mit den Freunden im Gatsch spielen - spielt's nicht mit der Niva Diva. Da bleibe ich hart und konsequent.
Dann näherte sich Weihnachten 2017, das Geldbörsel saß locker, der Wald rief, und es bot sich eine Gelegenheit... und schwuppdiwupp, hast du's nicht gesehen, bekam die Niva Diva eine große Schwester!
Da staunte sie nicht schlecht, die Niva Diva, als ihr am Weihnachtsmorgen ihr Ebenbild entgegensah:
Alexa tauften wir die neue große Schwester, und ausgeführt wurde sie auch bald.


