Darf man sich einen Lada kaufen, wenn man kein KFZ-Mechaniker ist?
Keine Ahnung, ich probier es gerade aus!
Die Erfahrungen und Erlebnisse, Höhen und Tiefen, werde ich hier festhalten, als ein kleines Tagebuch meines Lada-Abenteuers!

Sonntag, 22. Februar 2015

Es regnet.
Es regnet auf den Lada drauf. Und es regnet auch in den Lada rein.

Das erste Mal war mir das aufgefallen, als der Schnee auf der Niva-Diva schmolz. Ein kleines Lackerl fand sich auf derm Fußmatte der Beifahrerseite.
Diesmal trat die innerliche Inkontinenz auf, nachdem ich mit der Lanzenwäsche ein wenig Salz abgespült hatte; danach begann es auch noch zu regnen - und schwupps, fanden sich wieder ein paar Tröpfchen an der Seitenverkleidung unterm Handschuhfach, die schließlich auf der Fußmatte landeten.

Diesmal ging ich auf die Suche.
Eine halbe Stunde faltete ich mich im Auto zusammen, bewaffnet mit Taschenlampe und unbändiger Neugier. Wenn man mit der Hand an der Seitenverkleidung von unten nach oben fährt, trifft man zuerst einmal auf die Ablage unter dem Handschuhfach. Diese ist nicht ganz bündig mit der Seitenverkleidung befestigt, Wassertröpfchen können durch den kleinen Schlitz hindurch. Die Ablage selbst war nicht nass. Also ein Stockwerk höher gesucht, Handschuhfach auf. An der Seitenverkleidung entlangfahren, weiter nach oben, stellt sich erstens heraus, dass hier noch ein praktisches Eingriff-Fach ist. Man kann also, wenn man kleine Hände hat wie ich, auch von der rechten Seite quasi ins Handschuhfach hineingreifen,zumindest ein Stückchen. Die Taschenlampe offenbart, dass es hier rechts noch einen kleinen Hohlraum gibt, denn das Handschuhfach hat quasi nur eine Vorderseite, die Klappe. Mit der Taschenlampe in den Hohlraum gelinst, zeigt sich hier ein wenig in Wagenfarbe lackiertes Blech. Wie üblich wellenförmig zusammengehämmert. Und was sehe ich dort: Tropf, tropf, tropf, die Quelle des Fußmatten-Lackerls!

Fazit daraus: die Windschutzscheibe scheint hier (oder auch woanders) undicht.

Es geht weiter mit Lernen!

Km-Stand: 4.700.